Rückläufigkeit von Pluto in Steinbock

Pluto im Steinbock geht vom 25.04.2020 bis zum 04.10.2020 in die Rückläufigkeit.Er wandert zurück von 24°59' bis zu 22°29' Steinbock.

 

Diese Phase dauert jeweils ca. 5 Monate und 1 Woche. Die Pluto-Energie führt uns zurück bis zur 2. Dekade im Januar 2020. Am 25.01.2021 wird Pluto wieder seine Ausgangsposition von 24°59 erreichen.

Pluto wandert sehr langsam durch den Tierkreis. Rund 248 Jahre benötigt er für eine Runde, sodaß wir Menschen diese Umrundung leider nicht mit erleben dürfen.

Ein Plutotransit hält sich im jeweiligen Tierkreiszeichen ca. 13 bis 30 Jahre auf.


Die Transitaspekte zu einem Geburtsplaneten dauern nur 2-6 Monate oder aber auch 3 - 4 Jahre, je nach unserer Wandlungsbereitschaft. Es erfolgen mindestens 3 Transitübergänge über den jeweiligen Geburtsplaneten, manchmal aber auch 5 Übergänge.

Gleich welcher Lebensbereich betroffen ist, werden wir immer mit tiefgreifenden Wandlungsprozeßen konfrontiert. Unser gesamtes Potenzial können wir nur dann voll entwickeln, wenn wir uns und unsere Motive immer wieder hinterfragen.

Je mehr Einfluß und Macht wir gewinnen (privat wie auch beruflich), desto  wichtiger werden Reflektions-

prozeße für unser Vorwärtskommen. Es gilt zu verhindern, dass wir über unsere verdrängten Anteile stolpern und damit starke Widerstände im Außen hervorrufen. Pluto gibt uns die Gelegenheit, unser Machtpotenzial im Dienste eines größeren Ganzen zu entfalten.

Die Phase der Rückläufigkeit stellt für uns eine Gelegenheit für innere Wandlungsprozeße dar.

Wenn wir bereit sind, sorgt er für geistige und seelische Erweiterung und wir können uns dann auf größere Lebensumstellungen ausrichten. Die rückläufige Phase kann aber auch Zustände tiefster Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit hervorbringen.

Pluto fordert, dass wir uns auf den Abstieg in die tiefsten Regionen unserer Seele begeben. Dieser Weg kann sich extrem ungemütlich  gestalten und ist oft von großen Ängsten begleitet. Der Lauf der Dinge, zwingt uns in die Knie und am Ende der Rückläufigkeitsphase wird unser Ego, die Kapitulation als Niederlage und Versagen einordnen.

Auch dauerhafte körperliche und geistige Überforderung kann sich in dieser Zeit mit psychosomatischen Erkrankungen und stressbedingten Zusammenbrüchen zeigen. Wir sollten diese aber auf keinen Fall auf die  leichte Schulter nehmen, sondern diese unbedingt als ernsthafte Warnung verstehen.

Verdrängungsprozeße kosten viel psychische Kraft, die wir dringend zur Bewältigung der anstehenden Wandlungsprozeße benötigen. Wenn unsere Ängste zu tief sitzen, sollten wir uns auch nicht scheuen, therapeutische Unterstützung zu suchen und anzunehmen.

Das Geschenk, das uns der rückläufige Pluto macht: Indem wir uns unserem inneren Selbst stellen, erhalten wir immer mehr Zugang zu unserer inneren Kraft, die unser Leben sehr bereichern wird.

Und wenn dann Pluto nach dem 3. oder 5. Übergang letztendlich wieder direktläufig wird, können wir Frieden schließen mit den erlittenen Verlusten. Wir schauen dann nach vorne, dahin, wo das Licht der Hoffnung am Ende eines langen Tunnels endlich erscheint.

 

Die Zeit der Rückläufigkeit von April bis Oktober 2020 in einem kurzem Überblick:

 

Ende April:

Wir sind schon seit einiger Zeit damit beschäftigt, all das zu erforschen, was wir im Universum wahrnehmen. Deshalb werden wir auch nicht so leicht von den anderen verstanden, die mehr im täglichen Alltag der praktischen Realität verwurzelt sind. Wir werden ständig von Weltgedanken angezogen und viele unserer Gedanken haben weniger mit unserem eigenen Leben zu tun als mit dem Universum, daß wir ja unbeweußt in jedem Moment erforschen.

ab Anfang Mai:

Wir werden in dieser Zeit wahrscheinlich die Werte der anderen Menschen hinterfragen. Aber wir sind so mit den Werten der Anderen verbunden, dass wir stark von dem Massen-Bewußtsein beeinflußt werden.

ab Ende Mai:

Vielleicht zeigen sich große Hindernisse in unseren Beziehungen zu Anderen. Diese brauchen wir aber, um  uns für die eigentliche Essenz des Lebens empfänglich zu machen.

ab Mitte Juni:

In dieser Zeit können wir große Umwälzungen in unserem Arbeitsbedingungen, in Beziehungen zu unseren Vorgesetzten und in unserem allgemeinen Prozeß des Gebens und Nehmens mit der Welt erfahren.

ab Ende Juli:

Unsere Wahrnehmung ist noch ziemlich verzerrt und unscharf, da die Welt wirklich unpersönlicher ist, als wir wahrhaben wollen. Hier ist es wichtig, daß jeder seinem Gegenüber freien, seelischen Spielraum gibt.

ab September bis Anfang Oktober:

Nun kann unsere Seele eine vollständige Transformation erfahren, sodaß aus unseren Wurzeln eine neue Blume geboren werden kann.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0