Rückläufigkeit von Planeten in der Astrologie

* Bild und Text ex Astrowiki - www.astro.com

zum Bild:

Rückläufigkeit von Mars 2003, Überlagerung mehrerer Bilder. Die kleine gepunktete Linie im Hintergrund stammt von Uranus.

 

Ausser Sonne und Mond werden alle Planeten rückläufig.

Nach einer direktläufigen Bewegung des Planeten

folgt eine stationäre Phase (der Planet scheint eine Zeit lang still zu stehen), um dann in die rückläufige Phase überzugehen. Nach einer Weile wird er wieder stationär, um dann in die direktäufige Phase zu wechseln.

Bei der Deutung der Transite der Planeten berücksichtigen wir, ob der Planet sich in der direktläufigen, stationären oder rückläufigen Phase befindet.

Wenn der transistierende Planet einen exakten Aspekt zu einem Geburtsplaneten bildet, wird uns ein Bedürfnis nach Veränderung in Bezug auf den Lebensbereich (Haus/Feld), indem der Geburtsplanet steht, bewusst, aber auch der/die Lebensbereich(e), über die der Geburtsplanet herrscht, ist/sind davon betroffen.

Ändert der transistierende Planet nun seine Richtung und wird rückläufig, dann werden unsere Bemühungen um Veränderung behindert, kommen ins Stocken oder werden sogar total blockiert.

Auch unser Wunsch nach Veränderung kann sich während dieser Zeit verringern.

Ändert sich nun die Richtung des Planeten erneut und bildet er wieder einen exakten Aspekt zum Geburtsplaneten, dann löst sich meist die Blockade auf und Veränderungen fallen uns wieder leichter.

Die äusseren Planeten Uranus, Neptun und Pluto laufen im Transit mehrere Jahre durch einen Lebensbereich (Haus/Feld), das heisst aber nicht automatisch, dass wir während dieser ganzen Zeit dramatische Umwälzungen erleben werden. Wir spüren die Auswirkungen der Transite dann am stärksten, wenn einer dieser Planeten in ein Lebensbereich eintritt oder mit einen Geburtsplaneten einen exakten Aspekt eingeht. Aber auch wenn der transitierende Planet von einem anderen laufenden Planeten aspektiert wird.